KOMÖDIEN

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Am 20. Februar 2009 wäre Heinz Erhardt 100 Jahre alt geworden.

Der Ferienkönig

Komödie von Heinz Erhardt
nach "Der Vizekönig" von Victor Clement

Mr. White ist als Versicherungsvertreter wenig erfolgreich. Sein Chef gibt ihm eine letzte Chance: Bei reichen Urlaubern am Mittelmeer soll er hohe Versicherungsverträge abschließen oder er wird gefeuert. Im exotischen Urlaubsort direkt am Meer wird er von den Feriengästen aber nicht ernst genommen - eben ein Versicherungsvertreter. Bis eines Tages das Gerücht umgeht, Mr. White sei der König von Varana. Unvermittelt wird er von den Damen umschwärmt, vom Hotelpersonal aufmerksam bedient und von Hotelgästen besonders respektvoll behandelt. Mr. White wird " Ferienkönig ".

3 D, 4 H, 1 Deko

UA: 1984, Rheinisches Landestheater Neuss.

Ab Februar 1971 bearbeitete Heinz Erhardt für sich das Stück "Der Vizekönig". Lesen Sie den Brief an seinen Verleger Paul Gordon. Durch schwere Krankheit konnte er die Uraufführung seiner Bearbeitung leider nicht mehr spielen.

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Tausche Mann gegen Frau

Komödie

von

Jan Mendell

Denise möchte nach langer Trennung von ihrem Kollegen Pierre wieder mit ihm Theater spielen. Was Pierre sich aber einfallen lässt, um nach neun Jahren nicht mehr als Schauspieler zu arbeiten, ist haarsträubend und verrückt. Er hat sich sein Leben als Autowäscher eingerichtet und arbeitet auf eine sichere Rente hin. Mit List und Tücke gelingt es Denise aber doch, Pierre als "Madame Mimi" einzutauschen. Und siehe da, als "Madame Lili" und "Madame Mimi" feiern sie nach aberwitzig nervenaufreibendem Hürdenlauf große Erfolge.

Nach seiner erfolgreichen Bearbeitung von "Sein oder Nichtsein" nach Melchior Lengyel und "Der Ehrenbürger" von Victor Clement, legt Jan Mendell nun seine erste eigene Komödie vor, die durch Charme, Esprit und elegantem Humor überzeugt.

1 D, 1 H, 1 Deko

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Der Ehrenbürger

von

Victor Clement

Bearbeitung von Jan Mendell

Über zwanzig Jahre hat Werner Peters der Stadt Geld gespendet. Vielen Mitbürgern konnte er aus der Klemme helfen. Nun möchte sich die Stadt bei ihm bedanken und ihn zum Ehrenbürger ernennen. Aber Peters lehnt ab. Die Stadtväter sind empört. Da erklärt Peters, dass er das gespendete Geld aus einem Bankraub hat. Die Kleinstadt steht Kopf.

Eine satirische Komödie. Wie aus dem täglichen Leben.

DE: 1963, Hansa Theater Berlin

3 D, 7 H, Grunddeko

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Kratschka Purka

Komödie

von

Victor Clement

Heinz Erhardt hat diese Komödie als 'Werner' über 500 Mal in der "Kleinen Komödie" in Hamburg gespielt.

Das Ehepaar Rita und Alfred führt ein absolut normales Leben. Alfred rettet als einfacher Beamter mit geringem Gehalt die monatlichen Ausgaben, während Rita sich ausschließlich um ihr gepflegtes Erscheinungsbild bemüht. Die täglich anfallenden Hausarbeiten erledigt Ritas "verrückte" Cousine Sulka, die kürzlich aus dem Ausland eingetroffenen ist. Sulka singt exotische Lieder und meint, in ihren Träumen die Zukunft sehen zu können. Spricht sie über ihre Träume, bekommt sie enormen Krach mit Rita. Alles könnte eigentlich so "harmonisch" weiterverlaufen. Doch dann sagt Sulka Besuch voraus. Und der trifft ein. Es ist Werner. Ein Jugendfreund von Alfred. Und Werner bringt das normale Leben der kleinen Familie mit Versprechungen von riesigen Geldsummen total durcheinander.

2 D, 2 H, Grunddeko

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Ein Toter im Fahrstuhl

Kriminalburleske

von

Walter Nutz

In seinen unzähligen Kriminalromanen hat der berühmte Schriftsteller Jonathan Quarterly gemordet und morden lassen. Als zwei bekannte Killer, eine Barfrau mit merkwürdigen Vorlieben und ein ausgebrochener Sträfling in seinem Haus erscheinen, wächst in Quarterly der geheime Wunsch, endlich einmal einen wirklichen Mord zu begehen. Und wie es scheint, ist ein geeignetes Opfer bald gefunden. Doch so einfach 'mordet' es sich nicht.

2 D, 7 H, 1 Deko

UA 1989

Rheinisches Landestheater Neuss

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Der Heiratsantrag

Schwank in einem Akt
von Anton Tschechow
Aus dem Russischen von Gunhild Wesselmann

Endlich reißt Iwan allen Mut zusammen und möchte Natalja bitten, ihn zu heiraten. Doch die benachbarte Gutsbesitzerstochter nutzt die Gelegenheit, einen schon lange schwelenden Grenzstreit auszutragen. Die Wogen der Erregung schlagen höher, stärkste Beleidigungen fetzen durch den Raum. Eine Ehe scheint nicht mehr möglich.

1 D, 2 H, 1 Deko

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Der Bär

Schwank in einem Akt
von Anton Tschechow
Aus dem Russischen von Gunhild Wesselmann

Vor knapp sieben Monaten ist Jelenas Mann gestorben. Schulden hat er ihr hinter-lassen und be-tro-gen hat er sie auch. Dennoch schwört sie, die Trauer-kleidung nie mehr abzulegen. Der Guts-besitzer Smirnow kommt und möchte seine Außenstände eintreiben. Jelena will übermorgen zahlen. Er aber will heute das Geld. Die Logik der Frau findet Smirnow empörend. Es fiele ihm leichter auf einem Pulverfaß zu sitzen, als sich mit einer Frau zu unterhalten. Mit einer Pistole in der Hand drängt sie ihn zur Tür. Aber der Bär Smirnow gibt nicht nach.

1 D, 2 H, 1 Deko

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Von der Schädlichkeit des Tabaks

Monolog in einem Akt
von Anton Tschechow
Aus dem Russischen von Gunhild Wesselmann

Im Auftrag seiner Frau soll Iwan Iwanowitsch einen Vortrag über Tabak halten. Von seinem umfassenden Wissen kommt einiges an den Tag: daß seine Frau ihn bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit 'Vogel-scheuche' nennt, daß er Flöhe sogar im Klavier hat und daß seine Frau ein bösartiges, borniertes Weib ist.

1 H, 1 Deko

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Sag das bloß nicht meiner Tante

Komödie von Pierre Léon

Ihrem Neffen, dem erfolglosen Kunstmaler Marcel, möchte die schwerkranke Tante ihr Vermögen hinterlassen. Ihr Erbe muß allerdings ein grundsolides Leben mit Frau undsoweiter führen, sonst vermacht sie alles einem Tierheim. Über Marcels Leben könnte man einiges sagen, das Wort 'solide' käme einem aber nicht über die Lippen. Schon droht die Anreise der Tante. Hals über Kopf trimmt Marcel seine Bude auf bürgerlich und heiratet die unbekannte und völlig überrumpelte Nachbarin. Die Tante kommt, sieht, ist schlagartig kerngesund und das Chaos beginnt. Marcel kann den Ereignissen kaum folgen, schon hat die gewitzte und lebenslustige ältere Dame wieder eine ihrer unendlich verrückten Ideen verwirklicht. Kaum ist eine Situation geklärt, purzeln die Personen in Pierre Leons gut gebauter Komödie in ein neues Chaos.
Flüssige Dialoge, gut gesetzte Pointen und eine wunderbare Rolle für eine ältere Schauspielerin machen das Stück zu einem wahren Vergnügen.

4 D, 6 H, 2 Deko

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Stille und Zweisamkeit

Komödie von Erika Bollweg

Zum zweiten Mal will der 70jährige bekannte Bühnenschriftsteller Georg sein Heil in der Ehe suchen und heiratet zum Bedauern vieler Verehrerinnen die junge Elisabeth. Natürlich krempelt die sofort sein Leben um. Das alte Faktotum Anna soll das Haus verlassen, Georg soll nie mehr schreiben, seine Verlegerin und ehemalige Geliebte Claudia darf das Haus nicht mehr betreten, die Möbel sollen weg, Georg muß nach dem letzten Modeschrei gekleidet rumlaufen, der Kontakt zur Außenwelt wird abgeschnitten. Doch Elisabeth hat die Rechnung ohne Claudia gemacht. Die läßt sich einiges einfallen. Und in der 'Stille und Zweisamkeit' fliegen die Fetzen. Keine Tür findet mehr ruhig den Weg ins Schloß.
Eine Komödie über den Traum, zu zweit ruhig und harmonisch zu leben.

3 D, 4 H, 1 Deko

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